Positionsarbeit


Bei der Positionsarbeit wird die Frage geklärt wer bewegt wen.
Derjenige, der bewegt, der führt. Derjenige, der sich bewegen lässt, wird geführt.
Für das Pferd ist es von Fohlenbeinen an wichtig zu wissen wer wen bewegt. Schließlich muss es sich wenn Gefahr droht auf den Führenden verlassen können. Der Führende ist für den Fluchtweg zuständig und muss wachsam sein.

Bei der Positionsarbeit geht es also nicht darum das Pferd zu beherrschen sondern vielmehr darum ihm das Gefühl zu geben, dass es bei uns sicher ist. Dass es uns vertrauen kann.


Fahnenarbeit

Fahnenarbeit hat nichts mit Desensibilisierung zu tun, sondern soll dem Pferd helfen mit beiden Augen Reize wahrzunehmen. Es lernt dabei gelassen auf diese Reize zu reagieren und diese zu verarbeiten. Hier kommt es durch die wechselnden Rechts-Links-Reize zu einer ersten Verknüpfung der Gehirnhälften.